• Stephan Hänni

Das Qualifikationsgespräch

Gespräch statt Monolog

Qualifikationsgespräch

Der Nutzen eines Qualifikationsgesprächs ist unbestritten. Doch nur dann, wenn beide Seiten offen und mit Herz und Seele dabei sind.

"Die Qualifikation darf das Gespräch im Alltag jedoch nicht ersetzen"

Die letzten Monate des Jahres bedeuten für viele Unternehmen nicht nur auf betriebswirtschaftlicher Seite Bilanz zu ziehen und Budgets zu vergleichen und neu zu erstellen.


Genauso wichtig ist die Bilanz dort, wo großes Potential steckt.


Die Mitarbeiterqualifikation oder eben das Gespräch wo die vollbrachte Leistung beurteilt wird, hat immer noch einen festen Platz. Selbst bei vielen kleineren Unternehmen.


Viele Personalchefs sind jedoch mit der Ausführung überfordert. Dies kommt nicht von ungefähr. Denn längst ist erkannt, dass die Mitarbeiterbeurteilung, falsch eingesetzt und falsch verstanden, dem Unternehmen mehr schadet als nützt.


In der Praxis bestehen viele Modelle der Mitarbeiterbeurteilung.

Um eine grössere Objektivität in der Beurteilung zu erhalten, wird in der Praxis immer mehr auch der Beurteilte aufgefordert, sich selber zu beurteilen. Im Gespräch wird dann Fremd- und Selbstbeurteilung verglichen und Missverständnisse ausgeräumt.


Die Selbsteinschätzung sowie die rechtzeitige Ankündigung des Beurteilungsgesprächs sind nicht nur ein Gebot der Fairness, sondern auch für den Vorgesetzten sinnvoll.

Er hat so den Vorteil, dass sich die Mitarbeitenden vorbereiten können um sich ebenfalls Gedanken zu machen.


Das Gespräch selber sollte in einer ruhigen und ungestörten Atmosphäre stattfinden.

Dabei ist wichtig, dass nicht nur Kritik sondern auch Lob ausgesprochen und diskutiert wird. Das Wichtigste am Gespräch ist, dass konkrete Maßnahmen getroffen werden. Ansonsten läuft die Beurteilung Gefahr, künftig nicht mehr für ernst genommen zu werden.


"Die Qualifikation darf das Gespräch im Alltag nicht ersetzen!"

Tipps:

  • Vor dem Gespräch Fakten zusammenstellen

  • Sich auf wesentliche Punkte konzentrieren und Änderungsvorschläge des Mitarbeitenden anhören

  • Alle Meinungen zur Sprache bringen

  • Sachlich sein

  • Wesentliches vom Unwesentlichen unterscheiden

  • Gesprochenes zusammenfassen und schriftlich festhalten

Ich navigiere Sie zum Erfolg!

© 2011 by Stephan Hänni